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DAS SZENENBILD
Der Film spielt in einer zeitlosen europäischen Großstadt, deren Bewohner größtenteils in Armut leben. Die
Fassaden der Stadt sind mürbe. Zerschlagene Fensterscheiben, kaputte Leuchtreklamen und alte Schrifttafeln
zeugen vom Niedergang eines industriellen Zeitalters. Eine Innenausstattung, die weitestgehend im Design
der 30er Jahre gehalten ist, soll beim Zuschauer die Atmosphäre zwischen zwei Weltkriegen wach rufen. Doch
mischt sich dieser Stil immer wieder mit Überresten moderner Industrieprodukte. Rost und Patina sind allgegen-
wärtig, Wasserinstallationen wirken provisorisch. Stromleitungen werden behelfsmäßig mit Tesafilm geflickt,
von den Wänden wellt sich die feuchte Tapete.
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